dunkelgraufastschwarz
dunkelgraufastschwarz
Jonathan Kischkel, Tom Kobel, Anna-Lena Rusch
Dunkelgraufastschwarz versteht sich weniger als ein Architekturbüro im klassischen Sinne denn vielmehr als eine Plattform für kollektives Kreativsein. Die Konzeption konkreter Bauten steht weniger im Vordergrund als vielmehr die Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum. Das Ziel ist weniger eine spezifische Handschrift als vielmehr der Mehrwehrt von Kollaborationen und Perspektivwechseln. Ein Projekt muss schon als Idee und in der Konzeptphase eine soziologische Qualität bieten, um sich schliesslich im realisierten Werk voll entfalten zu können. Deshalb sucht dunkelgraufastschwarz wann immer möglich den inspirierenden Austausch in Form eines divers kombinierten Teams.
Gründung durch Jonathan Kischkel im Jahr 2017.
www.dunkelgraufastschwarz.ch
Das Gebäude tritt in einen Dialog
Architektur sollte zur Entfaltung und Aneignung einladen. Nicht vorschreiben, wie man sich entlang ihrer verhalten sollte. Gebauter Raum ist sozialer Raum und alles, ausser statisch: Architektur stellt Erwartungen an den Menschen und der Mensch mindestens unterbewusst an die Architektur.
QR-Codes und Kurzlinks gewähren Zugriff auf die Stimmen von vermeintlich stummen Protagonisten im Raum. Im gedanklich zum Dialog ergänzten Monolog animieren sie zur Auseinandersetzung mit dem Ort und hieven das alltägliche Wechselspiel von Mensch und Architektur ins Bewusstsein. Mit dieser audiointeraktiven Intervention wird die Wahrnehmung für die sozialen Mechanismen der Architektur geschärft; und beiläufig der Floskel «das Gebäude tritt in einen Dialog» für einmal eine Daseinsberechtigung verliehen.